Donnerstag, 27. April 2006
Von Märchen und vom wahren Leben Teil 2
Geschafft! Ich habe mich durch stömenden Regen gekämpft und meine geniale Buchidee - na ja, sofern man eine Geschichte für Kinder genial nennen will - dem Unternehmen in Gelb anvertraut! Bin trotzdem irgendwie enttäuscht.

Ich vermute, jeder denkt er wäre der einzige der bei lebendigem Leib sterben muss. Und wenn man dann ein paar Tropfen Herzblut bzw. endlose Stunden harter Arbeit aus der Hand gibt, dann ist das schon eine traumatische Erfahrung die man mit dieser Erkenntnis vergleichen kann.

Vor allem, weil man hofft und zittert, dass da jemand ist, der nur den ersten Satz sieht und sagt: "Das ist es wert!" Aber die Absagen sich zu Hause schon stapeln.

Und dann liest man immerzu Bücher, die nicht viel mehr taugen, als das eigene Material. Ich habe zusetzt den zweiten Band von Eragon gelesen. Mein Gott, ich hatte noch nie etwas in der Hand, das so offensichtlich aus Teilen erfolgreicher Bücher und Filme zusammen geschustert wurde! Da fragt man sich ernsthaft, warum er und ich nicht?

Und man fragt sich, warum lese ich es überhaupt? Ich denke, in meinem Fall war es pure Gehässigkeit. Es tut gut zu sehen, dass ich schon am Ende des ersten Bandes wusste, wie der Zweite endet. Das bedeutet nämllich folgendes: ICH KANN ES BESSER!!!

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